Die Aufgabe des neuen SFB-Mitglieds ist die Weiterentwicklung des webbasierten Global Welfare State Information Systems (WeSIS), in enger Zusammenarbeit mit unseren Wissenschaftler:innen.

An der Universität Bremen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe – eine Stelle für eine/n

Wissenschaftlich-Technische:r Angestellte:r (w/m/d) als Software-Entwickler:in (w/m/d)

Entgeltgruppe 13 TV-L (Vollzeit) unbefristet zu besetzen.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen zu erhöhen und bittet deshalb Frauen ausdrücklich, sich zu bewerben.

Die Entwicklung von Software zur Unterstützung des wissenschaftlichen Forschungsprozesses sowie zur langfristigen Bereitstellung von Forschungsdaten ist eine zentrale Aufgabe an der Universität Bremen. Die Stelle ist zunächst dem SFB 1342 (Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik) zugeordnet, um dort federführend das Global Welfare State Information System (WeSIS) weiterzuentwickeln. Dort wurde in den letzten vier Jahren ein webbasiertes Informationssystem konzipiert und entwickelt, das Forscher:innen (w/m/d) aus der Sozialpolitik unterstützt, ihre Datensammlung und Datenanalyse zu organisieren. Der aktuelle Prototyp ist auf deren Bedürfnisse zugeschnitten und soll 2024 öffentlich zugänglich gemacht werden und nachhaltig der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung stehen. Auf der Grundlage der ermittelten Designanforderungen wurde zudem Algorithmen entwickelt, die Forscher:innen (w/m/d) bei der automatischen Datenvalidierung, -speicherung, -exploration und -weitergabe unterstützen (https://socialpolicydynamics.de/projekte/informationsinfrastrukturprojekt).

Das Projekt im SFB 1342 ist zunächst bis 2025 organisiert, eine Verlängerung mit dem Schwerpunkt auf den Forschungstransfer und die Öffentlichkeitsarbeit ist bis 2029 geplant. Danach wird die Stelle in den zentralen IT-Dienstleistungsbereich der Universität Bremen übergehen.

 

Ihre Aufgaben

Ihre Aufgabe wird es sein, das bestehende webbasierte Informationssystem zu testen, zu verbessern und zu erweitern. Dabei steht der anvisierte Launch in 2024 im Vordergrund. Zudem werden sie neue Systemfunktionen für Datenanalyse und Visualisierung gemeinsam mit Nutzer:innen (w/m/d) entwickeln und implementieren.

Unser Angebot: Sie arbeiten zusammen mit einem in einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftler:innen (w/m/d) und Techniker:innen (w/m/d) und stimmen sich regelmäßig und eng mit den leitenden Professor:innen (w/m/d) ab. Sie arbeiten an einem Zukunftsthema für die wissenschaftlichen Dienstleistungen kooperativ mit Software-Entwickler:innen (w/m/d) aus anderen Fachbereichen und dem Data Science Center. Dabei haben Sie Kontakt zu diversen Forschungsthemen aus der Sozialpolitik und der Informatik.

 

Ihr Profil

Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbarer Abschluss) vorzugsweise der Fachrichtung Informatik, Wirtschaftsinformatik oder einen Abschluss in anderen Fächern mit nachgewiesener Expertise in der Entwicklung webbasierter Software.

Sie bringen Erfahrung in der Web-Entwicklung mit HTML, CSS, JavaScript sowie Erfahrung mit relationalen Datenbanksystemen (PostgreSQL oder vergleichbar) mit. Sie verfügen über Erfahrungen im Bereich Datenanalyse oder Informationsvisualisierung. Wichtig sind außerdem Kenntnisse in der agilen Softwareentwicklung sowie Englische Sprachkenntnisse (CEF Level C1). Darüber hinaus verfügen Sie über Kenntnisse in der partizipativen Softwareentwicklung.

Neben der Fähigkeit zur konstruktiven teamorientierten Arbeit legen Sie einen besonderen Wert auf eine starke Nutzer:innenorientierung. Sie arbeiten eigenständig, strukturiert und problemlösungsorientiert. Darüber hinaus bringen Sie kommunikative Kompetenzen sowie die Fähigkeit zum konzeptionellen und analytischen Denken mit.

Wir bieten unseren Mitarbeitenden ein hohes Maß an Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Schwerbehinderten Bewerber:innen (w/m/d) wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt.

Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Andreas Breiter unter der Rufnummer +49 421-218 56571 gerne zur Verfügung.

Bewerbungen sind bis zum 17.05.2022 unter Angabe der Kennziffer A126/22 zu richten an:

Universität Bremen
Dezernat 2 – Personalangelegenheiten
Postfach 33 04 40
28334 Bremen

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir sie nicht zurücksenden können.


Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Breiter
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
E-Mail: abreiter@ifib.de