Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik": Zusammenfassungen aktueller Forschungsergebnisse, Hinweise auf Veröffentlichungen, Ergebnisse von Veranstaltungen und weiteres aus den Teilprojekten.


Der SFB 1342 sucht zum 01. August 2018 zwei studentische Hilfskräfte mit 10 Std./Woche für das Teilprojekt "Transnationale Dienstleistungserbringung in der Langzeitpflege zwischen West- und Osteuropa". 

Am DFG geförderten Sonderforschungsbereich "Global Dynamics of Social Policy" (Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik)“ (SFB 1342) sind im Projekt "B07: Transnationale Dienstleistungserbringung in der Langzeitpflege zwischen West- und Osteuropa (Prof. Dr. Karin Gottschall, Prof. Dr. Heinz Rothgang) folgende Stellen zu besetzen:

Studentische Hilfskraft mit 10 Std./Woche

Die Einstellung erfolgt voraussichtlich zum 01.08.2018 für einen Zeitraum von fünf Monaten (eine Verlängerung wird angestrebt).

Ziel des Projekts ist es, die Einführung und Expansion von Sicherungssystemen bei Langzeitpflege in Bezug auf die Dienstleistungserbringung und die Rolle von Arbeitsmigration zu beschreiben und zu erklären. Untersuchungsländer sind ausgewählte Zielländer von Migration (Deutschland, Schweden, Italien und Polen) wie auch Herkunftsländer von Migrant*innen (Polen, Rumänien und Ukraine).

Aufgaben:

  • Mithilfe bei der Datenerfassung, -aufbereitung und -analyse
  • Literaturrecherche und -verwaltung
  • Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Workshops und Tagungen
  • Unterstützung bei der Planung der Feldarbeit


Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in qualitativer und quantitativer Datenanalyse und entsprechenden Programmen
  • sozialwissenschaftliches Studium mit sehr guten Leistungen (BA/MA)
  • Interesse an theoretischen und empirischen Fragestellungen im Bereich der vergleichenden Wohlfahrtsstaats- und Arbeitsmarktforschung
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Kenntnisse einer weiteren für das Projekt relevanten Sprache (rumänisch, italienisch, schwedisch, polnisch, ukrainisch) sind willkommen


Wir bieten:

  • Einblicke in ein interessantes Arbeits- und Forschungsfeld
  • Mitarbeit in einem freundlichen, interdisziplinären Team
  • Vergütung nach den für Studentische Hilfskräfte üblichen Sätzen an der Universität Bremen
  • Ggf. längerfristige Beschäftigungsperspektive und Möglichkeit das Thema der Abschlussarbeit projektnah zu wählen


Ihre Bewerbung mit kurzem Lebenslauf, einem Motivationsschreiben sowie einem aktuellen Transcript of Records senden Sie bitte als PDF-Dokument bis zum 01.07.2018 an Karin Gottschall, E-Mail: karin.gottschall@uni-bremen

 

Dr. Roy Karadag
Dr. Roy Karadag
Roy Karadag präsentiert den Entwurf für ein Paper, das den Fragen nachgeht: Welchen Effekt hatten die Aufstände und Regimewechsel in Tunesien und Ägypten auf die Sozialpolitik? Führte die Demokratisierung Tunesiens zu einer Stärkung des Sozialstaats?

Die Ausgangslage in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens vor dem sogenannten Arabischen Frühling war ähnlich: defizitäre Staatshaushalte, geringes Wirtschaftswachstum, schwach ausgeprägte Industrialisierung, hohe Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit der Jugend. Aufgrund dieser Ähnlichkeiten haben sich die von Tunesien ausgehenden Proteste in der gesamten Region ausgebreitet und in vielen Ländern zum Sturz der Regierung geführt.

Doch welchen Effekt hatten diese Regimewechsel auf die Sozialpolitik der jeweiligen Staaten? Dieser Frage gehen Roy Karadag, Kressen Thyen und Saara Inkinen nach, die im SFB-Teilprojekt "Transnationale Wohlfahrt – Aufstieg, Zerfall und Renaissance der Sozialpolitik in Afrika" zusammenarbeiten. In einer Fallstudie vergleichen sie das nach der Revolution demokratisch regierte Tunesien mit dem vom Militär regierten Ägypten. Hat die Demokratisierung Tunesiens zu einer Ausweitung sozialpolitischer Programme geführt?

Im Kolloquium des SFB1342, des InIIS und der BIGSS stellte Karadag am 12. Juni zunächst den Stand der Forschung vor. Karadag gab einen Überblick über die Literatur, die sich mit dem Zusammenhang von Demokratisierung und staatlichen Wohlfahrtsprogrammen auseinandersetzt. Demnach gibt es drei "Lager":

a) Der überwiegende Teil der Literatur unterstellt einen positiven Zusammenhang zwischen Demokratisierung und dem Ausmaß staatlicher Wohlfahrtsprogramme. Als Gründe sind zu nennen: wachsender Einfluss großer unterprivilegierter Bevölkerungsteile durch demokratische Wahlen bei gleichzeitigem Druck auf die gewählten Regierungen, den Forderungen nach einem Ausbau sozialer Leistungen gerecht zu werden.
b) Ein kleinerer Teil Autorinnen und Autoren kann keinen Zusammenhang zwischen der Demokratisierung eines Landes und seiner Sozialpolitik erkennen. Auch nicht-demokratische Regierungen sind an einer stabilen Gesellschaft interessiert. Wohlfahrtsprogramme sind ein Mittel, um diese Ziel zu erreichen.
c) Eine Minderheit der Autorinnen und Autoren kommt zu dem Ergebnis, dass die Demokratisierung tendenziell sogar zu einem Abbau von Sozialprogrammen führt. Als Beispiele dienen unter anderem Länder Lateinamerikas, die unter dem Einfluss internationaler Organisationen wie Weltbank und Weltwährungsfonds ihre Sozialleistungen gekürzt haben.


Wie sieht nun die Lage in Tunesien und Ägypten aus? Es lassen sich bislang keine gravierenden Unterschiede zwischen der Sozialpolitik beider Länder erkennen, berichtete Karadag. Beide Staaten versuchten zunächst, ihre sozialpolitischen Institutionen und Programme zu bewahren, setzen seit einem Jahr jedoch Austeritätsmaßnahmen im Bereich von Energie- und Nahrungsmittelsubventionen um, auch gegen Widerstand aus der Bevölkerung.

Für eine abschließende Bewertung ist es laut Karadag aber noch zu früh. Tunesien sieht 2019 einer Präsidentschaftswahl entgegen. Es wird sich zeigen, wie die Regierung und oppositionelle Politiker in der Wahlkampfphase agieren und welche Rolle die Sozialpolitik dabei spielen wird. Das ägyptische Militärregime unter Präsident Sisi setzt diese Kürzungsmaßnahmen jedoch mithilfe höherer Repression und Gewalt gegen Oppositionelle und Aktivisten um.

Karadag, Thyen und Inkinen planen, ihre detaillierten Forschungsergebnisse zunächst auf der Konferenz des SFB im Oktober 2018 zu präsentieren und anschließend zunächst als Working-Paper und später in einem Fachjournal zu veröffentlichen.


Kontakt:
Dr. Roy Karadag
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-67468
E-Mail: karadag@uni-bremen.de

Alexander Polte
Alexander Polte
Natürlich gebe es auch an der Universität Druck, sagt Alexander Polte. Warum wissenschaftliches Arbeiten für ihn dennoch entspannend ist und warum er mit Anfang 20 schon im Altenheim gewohnt hat, erzählt er im Interview.

 

Als du ein kleiner Junge warst, was war dein erster Berufswunsch?
Das hat häufig gewechselt, da ich viele Interessen hatte: Mal wollte ich Architekt werden, mal Arzt, dann wieder etwas ganz anderes.

Wann hast du gemerkt, dass du in die Wissenschaft gehen möchtest?
In der zweiten Hälfte des Studiums. Vorher war das noch etwas diffus, ich wollte erstmal schauen und den Abschluss machen.

Was hast du studiert?
Diplom-Soziologie und Psychologie an der TU Dresden. Neben dem Studium habe ich als Werkstudent im Softwaretest gearbeitet. Mir wurde recht schnell klar, dass ich etwas mit Netzwerkanalyse machen wollte. Also habe ich mich in dem Bereich kontinuierlich spezialisiert und meine Diplomarbeit geschrieben. Dabei habe ich gemerkt, dass ich das wissenschaftliche Arbeiten am meisten mag und promovieren möchte.

Was gefällt dir am wissenschaftlichen Arbeiten so gut?
Die Offenheit. Man geht ergebnisoffen an die Untersuchung ran und muss versuchen, mögliche Fehlerquellen zu umschiffen. Das ist spannend und zugleich auch entspannend, weil man kein Ergebnis erzwingen muss, wie das vielleicht in der freien Wirtschaft vorkommen kann. An der Uni gibt es zwar auch Druck, möglichst viel zu publizieren und Drittmittel einzuwerben, aber eigentlich ist es die Aufgabe, mit Abstand an die Sache heranzugehen und sich vor allem diese Offenheit zu bewahren.

Und warum bist du nicht Naturwissenschaftler geworden?
Weil mich interessiert, wie Gesellschaft funktioniert. In den Sozialwissenschaften hat man ständig mit dem Chaos zu tun, weil das Gebiet so komplex ist. Das fand ich spannend.

Das Chaos zu verstehen?
Genau. Oder zumindest ein Gefühl dafür zu entwickeln. Hinzu kam, dass ich zunächst kein großes Bedürfnis hatte, mich der Mathematik zu widmen. Was sich aber im Laufe meines Studiums geändert hat.

Vor deinem Studium warst du für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Slowakei. Wie bist du auf die Slowakei gekommen? Konntest du damals eine slawische Sprache?
Nein, konnte ich nicht. Ich war vorher auch noch nie in der Slowakei. Ich hatte mich für einen Europäischen Freiwilligendienst beworben und ein Trägerverein hat mir angeboten: Geh doch in die Slowakei, da kannst du unterrichten. Und so bin ich nach Lipany in die Slowakei gegangen.

Was hast du dort unterrichtet?
Vor allem Deutsch und gelegentlich auch Englisch. Ich war an zwei Grundschulen und einem Gymnasium, an dem ich vor allem Konversationsunterricht gegeben habe.

Hast du noch private oder berufliche Verbindungen in die Slowakei?
Ich habe immer noch Freunde dort, mit alten Kollegen habe ich auch noch Kontakt. Einen Bezug zu meiner wissenschaftlichen Arbeit gibt es aber nur insofern, als die Slowakei eines unter vielen Ländern ist, die wir in unserem Teilprojekt zu Gesundheits- und Langzeitpflege in unsere Analyse einbeziehen. Wobei: Einen zufälligen Bezug zur Langzeitpflege gibt es: In der Slowakei habe ich in einem Altenheim gewohnt.

Wie kam es dazu?
Die Organisation, die meine EFD-Stelle verwaltete, bietet auch viele Stellen in einem Altenheim an und hält dort für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am europäischen Freiwilligendienst Zimmer vor. So bin ich da gelandet.

Welchen Eindruck hattest du von slowakischen Altenheimen?
Die Schwestern waren überlastet, sie gingen fast auf dem Zahnfleisch: zu viel Arbeit für zu wenige Beschäftigte. Im Grunde ist es dort, wie man das auch aus Deutschland kennt. Aber es geht dort trotz allem sehr herzlich zu und es gibt gutes Essen!

Kurz zu deiner Rolle im SFB: Kannst du die umreißen?
Wir untersuchen die Dynamiken von Gesundheitssystemen und Systemen der Langzeitpflege. Ich konzentriere mich vor allem darauf, die internationalen Verflechtungen zu erheben und zu schauen, wie diese sich auf die Typen des Gesundheits- oder Langzeitpflegesystems auswirken. Es können ganz verschiedene Verflechtungen sein: ökonomische, politische und kulturelle. Diese Netzwerkkomponente wird mein Forschungsgebiet sein. Es ist ein interdisziplinäres Projekt, da werden sich hoffentlich viele Kooperationsmöglichkeiten ergeben mit den anderen Projekten, die am SFB beteiligt sind.

Lieber Alexander, besten Dank und viel Erfolg bei deiner Forschungsarbeit!


Kontakt:
Alexander Polte
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57063
E-Mail: alexander.polte@uni-bremen.de

Wissenschaftsenatorin Eva Quante-Brandt
Wissenschaftsenatorin Eva Quante-Brandt
Der Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" präsentierte sein Forschungsprogramm der Bremer Fachöffentlichkeit. Senatorin Quante-Brandt hob die Bedeutung für den Wissenschaftsstandort hervor.

Der Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" (SFB 1342) hat am 1. Juni sein Forschungsprogramm der Fachöffentlichkeit präsentiert. Rund 100 geladene Gäste aus Universität, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft waren dazu ins Bremer Haus der Wissenschaft gekommen, um die Präsentation zu verfolgen und anschließend mit dem Team des SFB 1342 ins Gespräch zu kommen.

Zum Auftakt der Veranstaltung gratulierte Bremens Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt dem Team des SFB 1342 zum Erfolg des Antrags und der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Sie hob die Bedeutung der Sozialwissenschaften für den Wissenschaftststandort Bremen hervor und bezeichnete den SFB 1342 als "sozialwissenschaftliches Leuchtturmprojekt, das über die Grenzen Europas hinausstrahlt". Exzellente Forschung und Lehre, hohe internationale Sichtbarkeit und unmittelbarer gesellschaftlicher Nutzen der Forschung – in diesen Feldern werde der SFB einen Meilenstein setzen.

Anschließend gab SFB-Sprecher Herbert Obinger einen Überblick die Struktur und das Forschungsprogramm des SFB. In einem weltweiten Vergleich zeigt Obinger, dass die Einführung sozialpolitischer Programme zeitlich und räumlich stark variierte. "Warum gibt es diese großen Unterschiede in der Sozialpolitik? Das interessiert uns, das wollen wir erklären", sagte Obinger. Dafür untersuchen die am SFB beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur Einflussfaktoren innerhalb von Nationalstaaten, sondern auch internationale Verflechtungen wie Wirtschaftsbeziehungen, Migration, den Austausch von Ideen, den Einfluss internationaler Organisationen und zwischenstaatliche Gewaltbeziehungen.

Frank Nullmeier wies darauf hin, dass Gesellschaften bei sozialen Herausforderungen vor der grundsätzlichen Entscheidung stehen, ob sie auf diese ausgrenzend oder solidarisch, d.h. durch sozialpolitische Maßnahmen reagieren. In vielen Teilen der Welt habe es schon sehr früh Formen des Sozialschutzes gegeben, u.a. in Europa, Südamerika und Südostasien.

Der SFB 1342 konzentriert sich in der Analyse auf den Zeitraum 1880 bis 2020 und verfolgt dabei zum einen einen makro-quantitativen Ansatz, um die verscheidenen Bereiche von Sozialpolitik auf globaler Maßstabsebene zu erfasen und zu analysieren. Zentrales Element dieses Bereiches ist der Aufbau einer webbasierten, interaktiven Datenbank zur Sozialpolitik: das Global Welfare Information System (WeSIS). Zum anderen finden im Rahmen des SFB detaillierte Fallstudien auf Länderebene statt, um die Wirkungsweisen vielfältigster Einflussfaktoren auf die Ausgestaltung von Sozialpolitik tiefenscharf zu untersuchen. Ziel dieses Projektbereichs ist die Entwicklung einer Theorie sozialpolitischer Entwicklungsdynamiken, die rein nationalstaatliche Narrative überwindet. Es werden die kausalen Mechanismen dingfest gemacht, die staatlich verantwortete Sozialpolitik aus der Interaktion zwischen nationalen Faktoren und inter- und transnationalen Verflechtungen entstehen lassen.


Kontakt:
Philipp Jarke
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58573
E-Mail: pjarke@uni-bremen.de

Der SFB 1342 sucht zum 01. August 2018 eine studentische Hilfskraft mit 10 Std./Woche für das Teilprojekt "Welten der Arbeit. Normative Standards für Arbeitsverhältnisse als nationale und globale Muster sozialstaatlicher Entwicklung".

Am DFG geförderten Sonderforschungsbereich "Global Dynamics of Social Policy" (Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik)“ (SFB 1342) ist im Projekt "A03: Worlds of Labour" (Prof. U. Mückenberger, PD Dr. I. Dingeldey) folgende Stelle zu besetzen:

Studentische Hilfskraft mit 10 Std./Woche

Die Einstellung erfolgt voraussichtlich zum 01.08.2018 für einen Zeitraum von fünf Monaten (eine Verlängerung wird angestrebt).

Ziel des Projekts "Worlds of Labour" ist es, Regulierung von arbeitsverhältnisbezogenen Normen in über 160 Ländern herauszuarbeiten und zu quantifizieren, anhand von Ähnlichkeiten eigenständige Ländercluster zu identifizieren und deren Entstehung, Verbreitung und Veränderung nachzuzeichnen. Zudem werden die Regulierungsmuster auf ihre In- und Exklusionsfunktion untersucht und mit der Praxis der Erwerbsteilhabe abgeglichen.

Aufgaben:

  • Mithilfe bei der Datenerfassung, -aufbereitung und –analyse
  • Literaturrecherche
  • Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Workshops und Tagungen


Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in quantitativer Datenanalyse und im Umgang mit der Statistik-Software STATA
  • sozialwissenschaftliches Studium (BA/MA)
  • Interesse an theoretischen und empirischen Fragestellungen im Bereich der Arbeitsmarktforschung
  • gute Englischkenntnisse


Wir bieten:

  • Einblicke in ein interessantes Arbeits- und Forschungsfeld
  • Mitarbeit in einem freundlichen, interdisziplinären Team
  • Vergütung nach den für Studentische Hilfskräfte üblichen Sätzen an der Universität Bremen


Ihre Bewerbung mit kurzem Lebenslauf, einem Motivationsschreiben sowie einem aktuellen Transcript of Records senden Sie bitte als PDF-Dokument bis zum 24.06.2018 an Jean-Yves Gerlitz, E-Mali: gerlitz@uni-bremen.de

Dr. Armin Müller
Dr. Armin Müller
Als Schüler wusste Armin Müller nichts über China, heute spricht er Mandarin und ist Experte für das chinesische Sozialsystem. Im Interview erzählt er, wie sich Staatszensur auf seine Arbeit auswirkt und was es mit Geldrecyclingmaschinen auf sich hat.

Was wärst du geworden, wenn du nicht Wissenschaftler geworden wärest?

Früher wollte ich mal Musiker werden. Ich hatte in der Schule schon Musik-Leistungskurs und habe klassische und elektrische Gitarre gespielt. Das hat mir Spaß gemacht, aber Wunsch und Realität passen nicht immer zusammen.

Das hast du ja offenbar rechtzeitig gemerkt und bist in die Wissenschaft gegangen. Wie kam es dazu?

Schon als Teenager habe ich mich sehr für Politik, Wirtschaft und die Zusammenhänge zwischen beiden interessiert, gerade auch was die Entwicklung außereuropäischer Gesellschaften angeht. Nach der Schule habe ich mich nach etwas umgesehen, das sowohl praxisorientiert ist als auch für mich persönlich spannend. Da hat sich Politikwissenschaft angeboten.

Du interessierst dich sehr für China. Wie kam es dazu?

Als ich 16 oder 17 war, habe ich angefangen, orientalische Philosophie zu lesen, wobei ich insbesondere Taoismus ziemlich spannend fand. Außerdem habe ich relativ früh mitbekommen, dass China bis 2020 eine starke politische und wirtschaftliche Stellung in der Welt haben wird. Ich musste aber feststellen, dass ich eigentlich gar nichts über das Land weiß abgesehen davon, dass dort eine kommunistische Partei regiert. Also dachte ich mir: Es wäre doch eine interessante Sache, sich das genauer anzuschauen.

China ist für die meisten Leute ein eher unzugänglicher Raum. Außerhalb der Hauptstädte spricht kaum jemand Englisch, auf den Straßenschildern stehen nur chinesische Schriftzeichen ... Wann bist du zum ersten Mal nach China gereist und wie war das?

Ich war 2003 zum ersten Mal in China. Da hatte ich allerdings bereits seit eineinhalb Jahren Chinesisch gelernt und konnte mich verständigen. Das machte das Land für mich wesentlich zugänglicher. Ich habe keine Vorstellung davon, wie es ist, ohne Chinesischkenntnisse in China herumzureisen. Insgesamt stelle ich es mir ziemlich schwierig vor, wobei die wichtigsten Schilder usw. mittlerweile auch ins Englische übersetzt werden. Manchmal schleichen sich allerdings Übersetzungsfehler ein, das kann ziemlich lustig sein, wenn ein Geldautomat z.B. die Aufschrift „Money Recycling Machine“ trägt.

Du sprichst mittlerweile fließend Chinesisch.

Ja. Wobei ich die Sprache ständig auffrischen muss. Ich lese zwar täglich chinesische Texte, vor allem wissenschaftliche. Aber das ist schon ein recht spezielles Vokabular. Daher nutze ich die Zeit, in der ich morgens auf dem Weg zur Jacobs University in der Bahn sitze, zum Vokabeln lernen.

China hat sich seit der Jahrtausendwende stark verändert, die staatliche Kontrolle und Zensur wächst. Wie wirkt sich das auf deine Arbeit als Wissenschaftler aus?

Zu Beginn des Jahrhunderts gab es eine Phase der Öffnung: Für einige Jahre war es vergleichsweise einfach, Forschung und Recherchen vor Ort durchzuführen. In den letzten Jahren ist es tendenziell wieder schwieriger geworden. Das gesellschaftliche Klima hat sich geändert, und viele Menschen sind heute vorsichtiger als vor zehn Jahren. Es kommt allerdings auch sehr darauf an, womit man sich beschäftigt. Sozialpolitik ist im Allgemeinen kein besonders heikles Thema.

Warum hast du dich auf Sozialpolitik spezialisiert?

Als es auf meine Magisterarbeit zuging, sind die neuen sozialpolitischen Initiativen Chinas, die wir in unserem Teilprojekt teilweise untersuchen, gerade angelaufen. Meinen Professor hat das auch interessiert und so habe ich angefangen, mich mit dem ländlichen Gesundheitssystem und der Krankenversorgung zu beschäftigen. Die sozialen Sicherungssysteme und die politischen und administrativen Prozesse in China sind ziemlich komplex, in diesem Bereich gibt es sehr viel zu tun.

Kannst du deine Rolle im Teilprojekt kurz umreißen?

Derzeit bin ich damit beschäftigt, eine interne Datenbank aufzusetzen um zu analysieren, wie sich die verschiedenen sozialen Sicherungsformen in den letzten Jahren ausgebreitet haben – insbesondere seit 2000, aber auch davor. Die Koordination unter den verschiedenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist auch eine wichtige Aufgabe, weil wir über zwei Universitäten verteilt sind. Es kommen auch noch zwei Doktorandinnen dazu.

Lieber Armin, vielen Dank für das Gespräch - wir wünschen dir und eurem gesamten Team viel Erfolg für eurer Projekt!


Kontakt:
Dr. Armin Müller
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Research IV und China Global Center
Campus Ring 1
28759 Bremen
Tel.: +49 421 200-3473
E-Mail: arm.mueller@jacobs-university.de

Oleksandra Betliy, externe Länderexpertin des SFB 1342, hat ihre Analyse der ukrainischen Rentenreform in den Ukraine-Analysen veröffentlicht. Betliy kommt zu dem Schluss, dass weitere Reformen des Justiz- und Finanzsystems nötig sind.

Die Durchschnittsrente in der Ukraine zählt zu den niedrigsten in Europa, gleichzeitig sind die staatlichen Rentenverpflichtungen im Vergleich zum BIP sehr hoch. In den vergangenen 15 Jahren gab es mehrere Reformen des defizitären ukrainischen Rentensystems, die jüngste im Oktober 2017.

Oleksandra Betliy arbeitet als externe Länderexpertin für den SFB "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" und hat die Rentenreformen in der Ukraine analysiert. Ihre Ergebnisse hat sie in der aktuellen Ausgabe der Ukraine-Analysen veröffentlicht. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Reformansätze vielversprechend sind, der langfristige Erfolg aber von Wirtschaftswachstum und Reformen des Justiz- und Finanzmarktsystems abhängen wird.

Oleksandra Betliy ist seit 2002 Leading Research Fellow am Institute for Economic Research and Policy Consulting in Kiew. Ihre Forschungsinteressen sind Finanzpolitik und Steuerprognosen sowie soziale Fragen, einschließlich der Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik. Als Länderexpertin beim SFB 1342 kooperiert sie vor allem mit dem Teilprojekt B06 "Externe Reformmodelle und interne Debatten bei der Neukonzipierung von Sozialpolitik in der post-sowjetischen Region".

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam herausgegeben von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung.


Kontakt:
Prof. Dr. Heiko Pleines
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Forschungsstelle Osteuropa
Klagenfurter Straße 8
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-69602
E-Mail: pleines@uni-bremen.de

Ali Hamandi
Ali Hamandi
Ali Hamandi von der Harvard University sprach in einer gemeinsamen Veranstaltung des SFB 1342 und des SOCIUM über die politischen Bestrebungen in den USA, Langzeitpflege vermehrt ambulant in den Privathaushalten der Bedürftigen zu erbringen.

Am 23. April 2018 war Ali Hamandi, Stipendiat der Trudeau Foundation und Doktorand an der Harvard University, zu Gast am SFB 1342 und am SOCIUM. Vor einem guten Dutzend Bremer Kolleginnen und Kollegen sprach Hamandi über "Long-Term Care in the US: Lessons to be learned". Er gab dabei zunächst einen umfassenden Überblick über das stark fragmentierte und komplexe System von Dienstleistungen, Programmen und Finanzierungsmodellen von Langzeitpflege in den 50 US-Bundesstaaten.

In den letzten Jahren sei in den USA ein wachsendes Interesse an der "Neugewichtung" („rebalancing“) der Alten- und Behindertenpflege zu beobachten: Pflegeleistungen sollen demnach, wenn möglich, vermehrt im Privathaushalt der Bedürftigen erbracht werden (Home Care Based Services, HCBS). Angesichts der eingeschränkten Autonomie und der hohen Kosten, die mit institutioneller Pflege in Heimen verbunden sind, würden ambulante Pflegedienste (HCBS) von den Pflegebedürftigen im Allgemeinen bevorzugt und zunehmend auch als eine Frage der Bürgerrechte älterer und behinderter Menschen angesehen.

Bislang, sagte Hamandi, sei die Finanzierung und Bereitstellung von HCBS hauptsächlich auf die Medicaid-Programme der Bundesstaaten beschränkt, wodurch nur solche ältere und/oder behinderte Menschen diese Art der Pflege in Anspruch nehmen können, deren (finanzielle) Bedürftigkeit geprüft und bestätigt wurde. Daher bleibe die Frage des ungedeckten Bedarfs trotz der Bemühungen um eine Pflege-Neugewichtung eine anhaltende Herausforderung in den USA.

In seinem Vortrag stellte Ali Hamandi eine Reihe von Fragen zur mangelnden Evidenz der These, dass ambulante Pflegemaßnahmen im Privathaushaushalt volkswirtschaftlich kostengünstiger seien als stationäre Alternativen. Hamandi wies zudem hin auf die Herausforderungen für Staaten mit einem überproportionalen Anteil älterer und kranker Bevölkerungsgruppen, für die eine institutionelle Pflege unvermeidbar und sogar zu bevorzugen sei. Hamandi betonte auch die potenzielle Rolle so genannter "Tipping Points", an denen der Pflegebedarf so groß wird, dass die Pflegebedürftigen selbst die Aufnahme in ein Pflegeheim gegenüber der Pflege im eigenen Haushalt bevorzugen.

Bei dem Versuch, Lehren aus dem Beispiel der USA zu ziehen, argumentierte Hamandi, dass die unterschiedliche Höhe der finanziellen Mittel und Pflegeleistungen in den einzelnen Staaten zwar Gerechtigkeitsfragen aufwerfe, die Dezentralisierung jedoch innovative Praktiken und die Befriedigung lokaler Bedürfnisse ermöglichen könne.

Nach seiner Dissertation im Sommer wird Ali Hamandi als Referent für Sozialpolitik zur Weltbank in Washington D.C. wechseln.


Kontakt:
Philipp Jarke
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58573
E-Mail: pjarke@uni-bremen.de

Svenja Gödecke
Svenja Gödecke
Svenja Gödecke erzählt, wie sie sich auf ihre Doktorarbeit vorbereitet, warum Europa sie so fesselt und welche Aufgaben sie im Teilprojekt B04 übernimmt.


Was wärest du geworden, wenn du nicht Wissenschaftlerin geworden wärest?

Gute Frage - ich habe ja erst im vergangenen Sommer meinen Masterabschluss gemacht. In den letzten Semestern meines Studiums hatte sich herauskristallisiert, dass ich auf jeden Fall in der Wissenschaft arbeiten möchte, zumal mich auch die Lehre sehr interessiert. Daher gab es für mich eigentlich keine Alternative. Mit einer kleinen Ausnahme vielleicht: In Brüssel habe ich ein Praktikum im Bereich Lobbying bei einem deutschen Wirtschaftsverband gemacht. Während des Praktikums konnte ich die EU "live" vor Ort erleben, statt über Verfahren und Akteure nur zu lesen. Das war sehr interessant, aber auch eine völlig andere Welt als die Arbeit an der Universität. In diesem Bereich zu arbeiten, hätte ich mir für eine gewisse Zeit auch vorstellen können. Währenddessen hätte ich aber trotzdem gern promoviert. Den Bezug zur Wissenschaft hätte ich auf keinen Fall verlieren wollen.

Du hast Europäische Studien und später Europäisches Regieren studiert. Warum diese räumliche Spezialisierung?

Den Bachelor Europäische Studien fand ich interessant, weil er interdisziplinärer ist. Ich konnte mein Interesse für Politik und Politikwissenschaft befriedigen und gleichzeitig unterschiedliche Sprachen lernen und juristische und wirtschaftliche Einblicke gewinnen. Hinzu kommt, dass ich die Entwicklung der Europäischen Integration und die Wirkungen der EU auf ihre Mitgliedstaaten besonders interessant finde. Es ist spannend zu sehen, wie aus dem Zusammenschluss von anfangs lediglich sechs Staaten ein international einzigartiges Gebilde wie die EU werden konnte - mit Kompetenzen in mittlerweile nahezu allen Politikbereichen. Dieses Interesse hat sich immer weiter gefestigt, sodass ich dann auch den Master Europäisches Regieren gemacht habe.

Was wird eine deine Aufgabe sein im SFB?

Ich bin eine von zwei Doktorandinnen bei Prof. Schmidt und ich werde mich mit der EU und dem Mercosur in Lateinamerika auseinandersetzen. Ich beschäftige mich mit der Arbeitsmigration und schaue, welche Festlegungen und Vereinbarungen es jeweils innerhalb der EU und dem Mercosur gibt, um später beispielsweise zu erklären, welche Rückwirkungen diese auf die Nationalstaaten haben.

Wie wirst du bei deiner Forschungsarbeit vorgehen?

Erst einmal muss ich mich sehr intensiv einlesen, denn mit dem Mercosur habe ich mich bislang noch nicht beschäftigt. Auch Arbeitsmigration ist ein relativ neues Feld für mich. Daher werde ich in der nächsten Zeit vor allem lesen, lesen, lesen. Dann kann ich entscheiden, wie es weitergehen wird. Wobei meine Arbeit höchstwahrscheinlich qualitativ sein wird: Ich werde Interviews mit Experten machen, vermutlich auch vor Ort in Lateinamerika und in Brüssel. Aber die Details sind noch offen.

Auf wie lange ist deine Doktorarbeit angelegt?

Mein Vertrag läuft drei Jahre. Die Doktorarbeit wird vermutlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres offiziell beginnen. So lange bereite ich mich durch Literaturrecherche bestmöglich vor.

Zur Person:
Nach ihrem Abitur im Jahr 2011 hat Svenja Gödecke an der Universität Osnabrück zunächst Europäische Studien mit dem Nebenfach Rechtswissenschaften studiert. Nach ihrem Bachelorabschluss machte sie den Master Europäisches Regieren. Ihre Masterarbeit, die sich mit der Europäisierung der Sportpolitik auseinandersetzt, wurde im März 2018 mit dem Alumni-Förderpreis Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück ausgezeichnet.


Kontakt:
Svenja Gödecke
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-67465
E-Mail: svgo@uni-bremen.de

Prof. Dr. Tobias ten Brink
Prof. Dr. Tobias ten Brink
Auf einer Konferenz an der Columbia University hat Tobias ten Brink die Pläne des SFB-Projekts zu Chinas Sozialpolitik vorgestellt und mit international führenden Experten diskutiert.

Am China Center for Social Policy der Columbia University hat Tobias ten Brink an der Konferenz „Expanding Social Policy in China“ teilgenommen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion hat ten Brink dabei das SFB-Teilprojekt „Entwicklungsdynamiken chinesischer Sozialpolitik: Das Zusammenspiel nationaler und internationaler Einflüsse“ vorgestellt.

„In den vergangenen fünfzehn Jahren hat die chinesische Regierung massiv in den Ausbau des Sozialsystems investiert, viele Bürger haben erstmals Zugang zu Sozialleistungen erhalten“, sagt Tobias ten Brink, der an der Jacobs University Bremen stellvertretend das Center for the Study of China & Globalization leitet. Zwar sei das Niveau der chinesischen Sozialleistungen gering im Vergleich zum Westen, aber doch höher als in anderen Schwellenländern wie etwa Indien.

Das Teilprojekt B05 leitet ten Brink gemeinsam mit Tao Liu vom Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Neben nationalen Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Demographie oder Binnenmigration wollen die Wissenschaftler untersuchen, wie sich internationale Einflüsse auf die Gestaltung nationaler Politik auswirken. „Die chinesische Regierung und Fachleute beobachten seit Jahrzehnten genau, was in anderen Ländern passiert, auch in Europa, und sie verbinden seitdem internationale Vorbilder mit eigenen sozialpolitischen Traditionen zu einem eigentümlichen System sozialer Sicherung“, sagt ten Brink.

"Mit der Präsentation in New York konnten wir Teile der US-amerikanischen Social Policy Community, hier insbesondere China/Ostasien-Interessierte, für unser Chinateilprojekt und den SFB insgesamt interessieren", sagt ten Brink. "Der SFB wurde mit großem Interesse aufgenommen, zumal in den USA zurzeit eine derart umfangreiche Förderung für die Untersuchung von Sozialpolitik laut den Teilnehmern kaum vorstellbar sei." Die Konferenz diente zudem dazu, Kooperationsbeziehungen mit Forscherinnen und Forschern aus dem angelsächsischen Raum zu vertiefen.


Kontakt:
Prof. Dr. Tobias ten Brink
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Research IV und China Global Center
Campus Ring 1
28759 Bremen
Tel.: +49 421 200-3382
E-Mail: t.tenbrink@jacobs-university.de