Kristin Noack und Greta-Marleen Storath
Kristin Noack und Greta-Marleen Storath
Kristin Noack und Greta-Marleen Storath, Doktorandinnen am SFB 1342, erzählen im Interview, warum sich ihre Teilnahme an der 10. NordWel Summer School in Helsinki 2018 für sie gelohnt hat.

Greta-Marleen und Kristin, ihr wart letztes Jahr in Helsinki zur 10. NordWel Summer School. Könnt ihr anderen PhD-Studentinnen und -Studenten die Summer School empfehlen?

Greta-Marleen Storath: Ja, auf jeden Fall. Die Atmosphäre in Helsinki war total nett und offen und sehr unterstützend. Es war ja unsere erste Summer School, gleich zwei Monate nachdem wir unsere Doktorarbeiten angefangen hatten. Alle haben verstanden, dass wir noch ganz am Anfang waren.

Die Nordwel Summer School eignet sich also für sowohl für PhD-Studierende, die gerade anfangen, als auch für solche, die schon weiter sind?

Great-Marleen Storath: Ja. Die Summer School war darauf ausgerichtet, alle PhDs zu unterstützen und ein offenes Forum zu schaffen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt.

Kristin Noack: Das kann ich unterstreichen. Was ich außerdem besonders an der Summer School fand, war der interdisziplinäre Ansatz. Durch die Vorträge bekamen wir Input aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Wir sind danach mit neuen Ideen nach Hause gegangen.

Auf der NordWel Summer School präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils ein Paper, das anschließend diskutiert wird. Ihr hattet zu dem Zeitpunkt ja gerade erst eure Doktorarbeiten angefangen - habt ihr dennoch etwas präsentiert?

Greta-Marleen Storath: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sehr unterschiedliche Arbeiten vorgestellt: Manche haben Artikel, manche einen Teil aus der Dissertation präsentiert. Wir haben unseren ersten Proposal-Entwurf vorgestellt und darauf sehr hilfreiches Feedback bekommen.

Hat euch das Feedback weitergeholfen, wenn ihr jetzt ein Jahr später darüber nachdenkt?

Kristin Noack: Ja, absolut. Bei der NordWel Summer School wird das eingereichte Paper von einem Senior researcher und einer anderen promovierenden Person kommentiert und dann in der größeren Runde diskutiert. Die Kollegin, die mein Proposal kommentiert hat, kam aus einem ähnlichen Bereich und hat mir sehr detailliertes Feedback gegeben und dabei sehr konkrete Sachen aus dem Proposal herausgepickt. Das war wirklich gut.

Greta-Marleen Storath: Ich schreibe meine Arbeit zu Schweden, und in Helsinki war auch eine schwedische Forscherin dabei, die mir ein sehr gutes Feedback gegeben hat. Was ich außerdem sehr hilfreich fand: Während der Summer School kommentiert man ein Paper einer Kollegin oder eines Kollegen. Das fand ich genauso lehrreich, wie mein eigenes Proposal vorzustellen.

Und wie war die Atmosphäre zwischen euch Doktorandinnen und Doktoranden - konstruktiv oder konkurrierend?

Kristin Noack: Super-unterstützend. Wir haben zwar schon Kritik bekommen, aber immer konstruktiv und ermutigend.

Greta-Marleen Storath: Ja, ich empfand auch gar keine Konkurrenz. Abends waren wir immer alle zusammen essen und saßen beieinander, es gab ganz viel Unterstützung und Wertschätzung für die Arbeit der anderen.

In diesem Jahr nehmt ihr aber wahrscheinlich nicht teil, oder?

Kristin Noack: Dieses Mal lassen wir anderen den Vortritt.

 

Die 11. NordWel Summer School findet vom 19. bis 23. August 2019 in Bremem statt. Den Call for Papers finden Sie hier.


Kontakt:
Kristin Noack
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58604
E-Mail: knoack@uni-bremen.de

Greta-Marleen Storath
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57068
E-Mail: gm.storath@uni-bremen.de